All das was in mir ist,
nichts anderes kann mir mein Heiligtum sein.
Mein Wunderland, mein Phantasia, mein Tempel.

Ich öffne die Pforten meines Geistes dem fremden Wanderer
und schlage eine Brücke zu meiner Seele,
über das wilde Meer meiner Gefühle.

Ich will mein Schäumen und Tosen teilen.
Ich werde toben in den Köpfen meiner Besucher.

Sei mein Gast.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Prä-Astronautik

Prä-Astronautik


So, mit diesem Titel verbindet wohl jeder gewisse Erwartungen mit meinem nachfolgendem Geschreibsel, ich werde sie jedoch leider nicht erfüllen. Zunächst jedoch möchte ich etwas Aufklärung schaffen.

Prä-Astronautik ist ein Begriff, der den Einfluss von Aliens auf die menschliche Vorgeschichte ausdrückte, welcher angeblich nahezu überall aufzufinden ist. Nun ich bin niemand der das absolut bestreiten möchte und es gibt wohl keinen Menschen der sich mehr für so etwas begeistern könnte, als mich.

Ich möchte diese Vorstellung nicht ins Lächerliche ziehen, jedoch würde ich gerne aufzeigen, wieso bestehenden Vorstellungen die hier verbreitet werden, leider ziemlich unlogisch ausfallen. Ich werde auch nicht damit argumentieren dass Leute wie Däniken dumm wären, vermutlich ist er sogar um einiges intelligenter als meine Wenigkeit und weiß ganz genau wovon er redet, sondern er verdient schlicht daran, Menschen gewisse Vorstellungen zu verkaufen. Da ich mich selbst mit solchen Themen beschäftige, werde ich es mir nicht nehmen lassen hierauf etwas genauer einzugehen und Irrlogiken aufzeigen. Dabei habe ich nicht vor Anhänger dieser Thesen wie üblich als Hirnis abzuwerten, sondern ich möchte versuchen eine gewisse Nüchternheit zu gewinnen. Ich kann nicht behaupten es hätte niemals einen Einfluss Ausserirdischer gebenen, ich bin jedoch sehr wohl fähig gewisse Fallbeispiele auseinander zu nehmen.


Beginnen wir mit Begriff Vimana. Dieser wurde durch Däniken populär gemacht und gerne bei sich bietender Gelegenheit erwähnt. Das Wort kommt aus dem Hinduismus und dessen Schriften, die vedische Literatur, nennt eben solche Vimanas. Laut Däniken ist dies ein altindischer Name für Raumschiff, mit denen die Aliens auf die Erde kamen, wobei es unzählige Arten solcher Vimanas gäbe. Falls sich jemand genauer dafür interessiert, darf er sich hiermit dazu angehalten fühlen nach entsprechenden Videos oder ähnlichem zu suchen, ich selbst möchte jedoch lieber dazu übergehen diese Vorstellung böswillig zu zerpflücken, da der Hinduismus eines meiner persönlichen Steckenpferde ist.
 
Kommen wir zur Grundliegenden Aussage, ich zitiere Herrn Däniken frei nach meiner Erinnerung, also sollte man mir eine gewisse Nachlässigkeit erlauben. "In den alten indischen Schriften den Veden, redet man von Vimanas. Das ist das indische Wort für Raumschiff. Ist es nicht erstaunlich, das solch ein Wort existiert?" Nein Herr Däniken ist es nicht. Vimana bedeutet nicht Raumschiff sondern je nach Kontext Wagen bzw fliegender Wagen. Hier findet sich also die klassische Vorstellung eines Streitwagen und ähnlichen, der sich über die Wolken erheben könne. Gut soweit bliebt diese Auslegung noch biegsam und lässt sich durchaus mit solchen Vorstellungen vereinen.
Jedoch sind Vimanas nicht einfach nur Fahrzeuge, sondern spirituelle Gefährte. Eines der Vimanas, ist beispielsweise ein Schwan, der gerne mit Marda Durga in Verbindung gebracht wird, einer weiblichen hinduistischen Gottheit. Falls ich diese falsch schreiben sollte, möge man mir das verzeihen, da es mir viel mehr um das Beispiel geht. Mit einem Raumschiff hat das also soweit nichts zu tun. Sondern ein Vimana ist ein Himmelswagen, sei es in Form eines spirituellen Reittieres, oder eines tatsächlichen Gefährtes. Natürlich könnte dieses ein Raumschiff sein, aber das Wort an sich, ist nicht mit der Bedeutung Raumschiff identisch. Vertiefen wir das im nächsten Punkt.
 
Däniken argumentiert weiter damit, es gebe viele Arten von Vimanas, von deren sogar Konstruktionspläne überliefert wurden. In einem seiner Videos, gibt es sogar animierte Nachbildungen von diesen. Nun das ist zumindest nicht ganz falsch, aber der Teufel sitzt ja bekanntlich im Detail. Die Schriften auf die sich Herr Däniken hier bezieht, sind die Vimana Shastras, die er leider nicht wörtlich erwähnt und ja, ich habe diese selbst gelesen. Also möchte ich nun ein paar Dinge richtig stellen. Anzumerken sei auch hier, das ich mich kurz fassen werde, wenn jemand tieferes Interesse empfindet, darf er nach diesen Schriften googeln, im englischen sind sie als freies Pdf erhältlich und das schmöckern in jedem Fall wert. Zunächst muss ich natürlich einräumen, dass diese nicht die einzige Quelle sind, aber wohl die eingängiste, aber kommen wir zum wesentlichen.
 
Konstruktionen dieser "Raumschiffe" sind in den Shastras tatsächlich vorhanden, allerdings nicht so wie geschildert und der Typus welcher von Däniken animiert wurde, ist schlicht nicht existent.
So sehen Vimanas nicht aus, tud mir leid.
Zunächst muss ich hier wieder betonen, der Begriff Vimanas wäre recht weit gefasst. Damit kann zum Beispiel ein Reittier wie bereits erwähnt gemeint sein. Eine andere klassische Form wäre ein Teppich oder schlicht ein Pferdewagen mit Flügen, mit Raumschiffen hat das wenig zu tun. Es gibt zwar durchaus auch mechanische Vimanas aber zu diesen komme ich gleich. Der nächste Typus wären zunächst fliegende Tempel, die Raumschiffe sein -könnten- oder auch simple Schiffe mit Flügeln, die beweglich sind als wären es Vögel, also eine reine Fiktion. So weit, kann man das als abgehandelt betrachten.
 
Kommen wir jedoch zu den tatsächlich mechanischen Vimanas, welche ja durchaus existieren.
Zunächst wären da die fliegenden Tempeln, die gerne als Mutterschiffe interpretiert werden. Nun das ist leider nicht korrekt. Der typsiche Vimana-Tempel ist zwar in der Literatur wirklich ein fliegendes Gebäude, jedoch handelt es sich hier um kolossale Steingebilde, die an ihrer spitze meist einen poppeligen Propeller tragen um sich in die Lüfte zu erheben. In der Vorstellung möge also solch ein Tempel tatsächlich fliegen, allerdings verstösst dies in der Realität gegen sämtliche Gesetze der Physik und es handelt sich hier wieder um eine Fiktion. Solch ein Antrieb ist schlicht unzureichend. EIn Propeller macht eben noch kein Raumschiff, und bringt auch kaum die Kraft auf einen Tempel tatsächlich in die Lüfte zu befördern, soweit wäre das wiederum abgeharkt. Es gibt aber natürlich noch andere Antriebsarten, auf welche ich später zu sprechen komme. Triebwerke, sind jedoch keine aufzufinden. Das stimmt einfach nicht.
 
Kommen wir zu den Motoren, welche wieder in den Shastras aufgeschrieben und gezeichnet wurde, nun das ist sogar korrekt, aber betrachten wir das mal im Detail. Diese Motoren sind existent, allerdings handelt es sich hier um Wassergefälle, die von einem Tank gespeißt aus den höheren Stockwerken in die niederen fliessen, wobei diese Kraft von Wasserrädern aufgefangen wird und mittels über ein Werk von Zahnrädern auf besagten poppeligen Propeller übertragen wird. Das ist zwar ein nettes Konzept, aber nicht wirklich flugfähig sondern wiederum eine Fiktion. Ein riesiger Steintempel lässt sich nicht mit solch geringen Aufwand auch nur vom Fleck bewegen, dieses Prinzip ist nicht funktionsfähig. Die Kraft des Antriebes müsste WESENTLICH höher sein um das Gewicht eines Steintempels aufzuheben, wobei sich ein Folgeproblem stellen würde. Wenn dieser Tempel durch Wasserkraft funktioniert, so haben diese Wassermassen wiederum selbst ein enormes Gewicht und der Propeller müsste nochmal wesentlich mehr Leistung aufbringen. Das ist absurd, tud mir leid.
 
Der nächste Punkt wäre die Materialbeschaffenheit und wieder wird hier erwähnt die Shastras würden die genauen Legierungen nennen. Nun das stimmt wieder im Ansatz, wird aber etwas abenteuerlich ausgelegt. Es entspricht tatsächlich der Wahrheit, dass es Behandlungen aufführt wie man das Gewand der Piloten und das Rohmaterial der "Raumschiffe" zu fertigen hätte, allerdings gibt es hier einen Harken. Hier ist nicht von Legierungen die Rede, sondern von einer fiktiven Behandlung, so werden einem Schmied Anweisungen gebenen, mit welchen Fruchtsäften und Naturlaien er die Rohmetalle und ähnliches zu vermengen hätte, welchen anschliessend verschiedene Eigenschaften zugeordnet werden. Mit Legierungen, hat das jedoch nichts zu tun. Selbiges gilt für "Raumanzüge" welche gewöhnliche Gewänder sind, welche mit Fruchtsäften behandelt werden um ihnen besondere Eigenschaften zu verleihen. Das sind Fiktionen, jedoch keine funktionierenden technischen Prinzipien. Doch selbst wenn wir annehmen würden, hier wären Legierungen beschrieben, so würden logische Problemstellungen auftauchen. Warum werden die Legierungen beschrieben, jedoch nicht die Keramik oder kirstalline Beschichtung die als Hitzeschild beim atmosphörischen EIntritt dient? Das ergibt schlicht keinen Sinn. Desweiteren, ist generell festzustellen, dass solche Motoren, wie Uhrwerke funktionieren, mit tatsächlichen Antrieben, hat das nichts zu tun. Man darf das also getrost streichen.
 
Natürlich gibt es hier auch Fälschungen, die schon eher wie Raumschiffantriebe anmuten. Das sind jedoch pseudo-Vimanas und auch diese sind nicht funktionsfähig. Eines der populären Antriebsprinzipien besagt hier, dass solche Vimanas Quecksilber in eine Spule speisen würden, welches anschliessend mit magnetischen Feldern in Bewegung gesetzt wird um die Rotationsenergie als Antrieb zu nutzen. Nun leider ist das wiederum Pseudowissenschaft, erstens ist mir schleierhaft wie dieses Pinrzip in effizienter Form nutzung erfahren sollte. Natürlich könnte man nun argumentieren, ich wäre schlicht nicht auf dem nötigen WIssensstand, was soweit auch korrekt, es gibt hier jedoch den berühmten Kern des Pudels. Natürlich ist die Idee faszinieren, Quecksilber als einziges bei Raumtemperatur flüssiges Metal in ein Spiralsystem zu schleussen um es magnetisch zu beschleuenigen, aber....... Quecksilber ist nicht magnetisch! Das stimmt nicht, wird jedoch nicht erwähnt da das Prinzip sonst natürlich lächerlich wäre. Wiederum darf man also auch diesen Fall zu den Akten legen.
 
Das letzte Beispiel, wären kleinere Raumschiffe, die tatsächlich einen anderen Antrieb kennen, jedoch ist hier nicht wirklich ein technischer Bezug gegeben, sondern es handelt sich um justierbare Spiegel, die magische Kräfte umlenken. Mit Raumschiffen, hat das nichts zu tun.
Damit schliesse ich das Ganze und betrachte mein Bedürfnis als befriedigt.

Ps; Natürlich kann und will ich nicht behaupten, es hätte nie ein Vimana gegeben, dass tatsächlich ein ausserirdisches Raumfahrzeug wäre, allerdings sind die bekannten Beispiele Schwachsinn und da ich nicht glaube das man wirklich so dumm sein kann, handelt es sich hier um arglistige Täuschung. Ich wäre begeistert wenn es sich hier wirklich um Raumschiffe handeln würde, aber das entspricht einfach nicht der Realität! Und Herr Däniken, ist mit Sicherheit nicht dümmer als ich und hat dies alles übersehen, er biegt sich die Fakten nur schlicht zurecht um an Überzeugung zu gewinnen.

Edit: Ich bin kein sturrer Rationalist, der einfach nicht glauben möchte und sich so etwas nicht vorstellen kann und will, da sonst sein technisches Weltbild schwanken würde. Ich selbst beschäftige mich mit Magie und tümple tiefer durch diese Materie als die meisten, allerdings bleibe ich gerne bei den Fakten.
 
Ansonsten nennt man das Betrug. Punkt

Sonntag, 12. Oktober 2014

Er nimmt ihn hin

Er nimmt ihn hin


Das emsige Summen feiner Klingen, kann selbst das gröbste Fleisch durchdringen.
Ein harter Stich bohrt in die Kehle, die Purpurflüsse quellen träge.
Es plätschert leise vor sich, des Messer Schneide nimmt ihn hin.
Kein Schrei mehr noch, es herrscht die Stille und aus den Augen weicht der Wille.
Das Fleisch ergraut zu fahler Blässe, hinweg des Fleisches alte Schwäche.
Kein Zucken mehr, nicht Schrei, noch Fragen.
Das Leben schweigt, die Seelen klagen.
Nur noch des Messers kalter Sinn.
Der blanke Stahl, er nimmt ihn hin.

Samstag, 11. Oktober 2014

Oral/Verbal

Oral/Verbal


Sprache ist ein Medium um Menschen zu bewegen.
Sie vermag es Momente zu erzeugen in denen man die Seele des anderen atmet.
 
Sprache ist so viel mehr als plumpe Lauterzeugung und hochgestochener Intellektualismus. anfangen Hinter letzterem verbirgt sich auch nicht sonderlich viel.
Geistiges Mastfutter.
 
Ein Totenkult wer wann was sagte um es der Welt zu erklären.
Ein Guter Gedanke sollte einen spontanen Ursprung haben.
Wenn ein bestehender aufgegriffen wird, möchte er weitergeführt werden.
Eine möglichst klare und einsehbare Formulierung um so präzise wie möglich den Punkt der gedanklichen Absicht zu treffen.
 
Ich halte nichts davon mich so zu artikulieren das es möglichst schwierig ist mir zu folgen.
Der Gedanke selbst sollte fesseln.
Keine Auslese der Verständnisfähigen durch hochtrabende Wortwahl.
 
Geistiges Strohfeuer: "Ich drücke etwas völlig banales so geschwollen aus, dass dein Vokabular überfordert ist und ein völlig einfacher Inhalt verzerrt aufgenommen wird".
Blablabla.
 
Mich erinnert das an das Märchen "Des Kaisers neue Kleider".
Zwei Menschen unterhalten sich und verwenden schrecklich viele Fremdwörter.
Sie pokern richtig gehend damit und werfen immer mehr davon in den Topf der Unterhaltung.
Es geht nur noch um einen Wettbewerb ob beide es weiterhin schaffen folge zu leisten.
Bis ein kindlicher Geist den Mut hat zu sagen: "ihr beide werft einfach nur zwanghaft mit Fremdworten. Dabei hat eure Unterhaltung selbst kaum Substanz. In dem Gespräch findet sich keine Freunde mehr am Spiel der Gedanken. Es ist einfach nur bemüht sich abzusetzen:"

Das ist die Art wie wir uns oftmals gesellschaftlich gegenseitig behandeln.
Was wir obszönerweise Austausch nennen ist eigentlich Schwanzvergleich.
Gespräche funktionieren nicht dadurch sich gegenseitig aus dem Weg zu schreien.

 
Wenn man dem anderen etwas erzählt, dann sollte das passieren weil ich meinen Gedanken schön finde. Ich will dich damit packen und begeistern.
Ihn vielleicht mit dir zusammen weiterführen.
Deine Resonanz dazu betrachten und wiederum deinen Ausführungen, Einwenden und Weiterführungen lauschen.

Gute Kommunikation ist Sex.
Ein rhythmisches Miteinander.
Aber statt dessen wird es meist zur beidseitigen Masturbation.
Keiner versucht den anderen mit seinen Worten zu streicheln.
Ein Wettstreit darüber wer schneller am Höhepunkt ist und nachdem man den anderen bestiegen hat um ihm die eigene Dominanz zu beweisen, springt man wieder von ihm runter.

Gewonnen!(?)
 

Freitag, 10. Oktober 2014

Am Ende, die Klarheit

Am Ende, die Klarheit


Ich glaube, nicht dass ich es wüsste, ironischerweise kaum etwas dem Leben mehr Klarheit bringt als der Tod. Das mag ein Zustand wahrhaftiger Weisheit sein.
Nicht durch einen Überschwang an Philosophie sondern durch die Reduktion auf das Wesentliche.
Jemand mit dem Tod vor Augen denkt anders.

Solange wir das Morgen mit verlässlicher Selbstverständlichkeit nehmen, gibt es unendlich vieles das uns zu bannen scheint.
Doch mit dem Ende vor Augen verkommt vieles zu einer Lappalie.
Was dann wichtig erscheint, nein was bleibt, sind unsere Beziehungen.
Freunde, Liebe, Familie.
Alles andere wird zersetzt von der Vergänglichkeit.

Aber zu dieser Einsicht kommt man schwer wenn einen nichts zum nachdenken zwingt.
Dennoch lohnt es sich an diesen Moment vorzudenken, bevor er unausweichlich wird.

Jetzt können wir Dingen noch die Wichtigkeit beimessen oder entziehen die sie verdienen.
Das Wichtigste sollte nie nebensächlich geglaubt wehren.
Das Morgen ist der besten Freund der Feigheit.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Kehrseiten..

Kehrseiten...


Es wird sehr gerne über die Knechtschaft der muslimischen Frau gesprochen.
Oft ist das auch angebracht und ich werde hier nichts relativieren oder beschönigen.
Kulturelle Gebräuchlichkeiten hin und her.
Dennoch sollte man mit einigen Urteilen umsichtig sein.

Übrigens verstehe ich die Befremdung, platt ausgedrückt, über ein striktes Verbot von Pornographie, Alkohol und Sommerkleidchen. Was ich allerdings als Kehrseite in den Raum stellen muss, ist dass es ebenso hochintelligente und vernunftbegabte Menschen aus muslimischen Kulturkreisen gibt, die ihren Glauben auf ein Fundament der Freiwilligkeit stellen und es eher irritierend finden, wenn andere Menschen glauben ihre Freiheitlichkeit nur durch Sexualität und Rauschzustände definieren zu können.

Diesen Gedanken sollte man auch mal verfolgen.
Menschliches Glück wird nicht unbedingt durch die absolute persönliche Freiheit definiert, wie man sie uns vorspiegelt. Es gibt durchaus sehr intelligente muslimische Frauen, die diesen Weg als ehrenvoll empfinden und es erschreckend finden diesem Lebensstil alle Ideale abzusprechen, weil nichts erstrebenswerter wäre als die Freizügigkeit in allen Belangen.
Manche empfinden einen strengen Glauben als Reglementierung doch für andere Menschen, wird er als würdevoll empfunden.
 
Der Mensch ist tatsächlich ein Gewohnheitstier und definiert seine Lebensidentität in ungeahnter Weise, auch unter Umständen die Außenstehend untragbar erscheinen.
Denn was wir als Freiheit bezeichnen, ergibt sich aus den jeweiligen Wertvorstellungen.
 
Ich wäre sehr bedacht damit anderen diese Freiheiten verallgemeinert abzusprechen, weil wir ein kulturelles Ideal nicht fassen können.
 
Es gibt auch hier eine Kehrseite.
 
Redet mal selbst mit solchen Menschen und lasst sie für sich selbst sprechen oder nutzt das Internet.
Euer Bild könnte sich verändern.
 Anders gesagt: Wenn man die Lebenslage eines Menschen begreifen möchte,
muss man sich die Mühe machen sein Selbstbild verstehen zu lernen.
Sonst wird die mutmaßliche Befreiung schnell zu einem Übergriff,
weil man an die Grenzen des eigenen kulturellen Horizonts stößt und es nicht schafft Verständnis für die Eigenheiten dieser Welten aufzubringen.

Innenperspektiven rocken!

Dienstag, 7. Oktober 2014

Knapp daneben ist auch vorbei

Knapp daneben ist auch vorbei


Dinge die in persönlichen Wertvorstellungen oft verwechselt werden:

Stolz und Würde
Stolz ist eine Einbildung, ob durch Leistung oder unbegründet.
Stolz bringt einen Menschen dazu sich nicht zu etwas herabzulassen,
weil er sich einbildet zu gut dafür zu sein.

Würde ist eine natürliche Selbstachtung mit dem Bewusstsein der Unantastbarkeit.
Sie versetzt uns in die Lage uns in eine Tiefe zu begeben ohne diese als Kränkung zu erfahren.

Stolze Menschen sind sich zu gut für etwas.
Würdevolle Menschen wissen dass sich ihre Selbstachtung nicht einfach auflösen lässt.


Selbstvertrauen und Arroganz
Arroganz ist ein hochfahrender Charakterzug der die eigene Überlegenheit als selbstverständlich hinnimmt.
 
Selbstvertrauen ist der Glaube an die eigenen Fähigkeiten wenn diese sich in einer Konfrontation bewähren müssen.
 
Selbstvertrauen ist der Glaube daran siegen zu können, wenn es drauf ankommt.
Arroganz bildet sich ein sie hätte bereits jeden Gegner geschlagen.
 
Mut und mangelndes Gefahrenbewusstsein
Mangelndes Gefahrenbewusstsein kann Bedrohungen nicht abschätzen und begegnet diesen fahrlässig. Mut ist sich der Gefahr bewusst aber zur Überwindung entschlossen.
 
Mutige Menschen überwinden die eigene Angst.
Mangelndes Gefahrenbewusstsein verkennt die Bedrohung und weiß nicht worauf es sich einlässt.
 
Demut und Tiefstapelei
Tiefstapelei bedeutet die Gewissheit der eigenen Fähigkeit herunterzuspielen, weil man es für höflich hält dem anderen einen Vorteil vorzuspielen.
 
Demut bedeutet sich über die eigenen Grenzen bewusst zu sein, ohne das bisher erreichte zu verleugnen.
 
Tiefstapelei ist unaufrichtig und vermeidet Reibung.
Demut hingegen bedeutet nicht das eigene Licht zu verstecken,
sondern das der anderen zu erkennen.
Demut ist sich ihrer selbst in den eigenen Stärken klar und bewusst.
Kennt aber auch die eigenen Grenzen und weiß dass ein eingebildeter Vorteil dem realen Fortschritt eher abträglich ist.
 
Das sind übrigens Anregungen weil ich es berechtigt halte einiges zu hinterfragen.
Das Problem mit den geschminkten Schweinen.
 
Es sind jedoch keine Definitionen.

Montag, 6. Oktober 2014

Muggel Vs Esoteriker

Muggel Vs Esoteriker


In esoterischen Kreisen wird gerne behauptet "normale" Menschen würden sich in einem spirituellen Tiefschlaf befinden, während die Newager langsamer erwachen.
Ich weiß nun nicht ob ich das für romantisch oder chauvinistisch halten soll.
Bei nüchterner Betrachtung ist es auf jeden Fall nicht zutreffend.

Der "normale" Mensch, wie auch immer man diesen definieren möchte, kurzum der Nichtesoteriker,
ist meist sehr rational und relativ clever.
Eine gewisse spirituelle Ignoranz schwingt hier zwar durchaus mit aber wieso sollte das von solch großer Wichtigkeit sein? Er orientiert sich anhand seiner bisherigen Lebenserfahrung.
Das funktionierte auch bisher ohne magischen Firlefanz recht gut.
Warum sollte man das ändern?

Der Esoteriker hält sich für erwacht, folgt aber eigentlich der Modeerscheinung einer Subkultur.
Er liebt sein Pendel so sehr wie seine Tarotkarten, hat kaum einen eigenen Gedanken und wirft mit Zitaten einer Version des Buddhismus um sich, die so nie existiert hat.
Oftmals brachte dieser spirituelle Bewegung selbst erst diese Weisheiten hervor, die einfach frech und falsch zugeordnet werden. Das ist eine Verfälschung der Tatsachen.
Ihr Pendelflittchen! xD

Und ja, ich reite auf einer Welle des Klischees. Keine Frage.
Dennoch gibt es deckungsgleiche Schnittmengen in der Realität die durchaus eine gewisse Wirklichkeit besitzen.
In jedem Fall finde ich den "rationalen" Menschen sympathischer als dieses Engels-Tamtam.

Die Spiritualität des Menschen ist unausweichlich und muss nicht bekannt werden.
Das halte ich für großen Unfug.
Es reicht mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.

Wahre Magie ist weder erhellend noch verdunkeln sondern einfach nur speziell.
Dieser Weg bringt ebenso besondere Vorzüge wie Hindernisse mit sich.
Es gibt auch keine konkreten Gründe diesen Weg zu gehen.
Es steht jedoch jedem frei.

Der Mensch ist Mensch und jede Klassifizierung darüber hinaus ist sekundär.
Jeder Weg kennt so seine Klarheiten und Irrlichter.
Er kann ebenso erleuchtend wie irreführend sein.
Wichtig ist niemals die Wahl des Weges sondern wie man diesen beschreitet.

Aber das Magie, Esoterik oder Hexentum eine größere natürliche Würde besitzen würde, ist eine gewaltige Fehleinschätzung.
Vermutlich sind spirituelle Pfade sogar erschwerend.
Wenn man sie beschreitet dann aus einem inneren Bedürfnis heraus und nicht wegen Heilsversprechungen wie Bewusstseinserhöhung und Geistführern.

Der Mensch der sich als Mensch erkennt, besitzt die Freiheit selbst das als unmöglich erscheinende in seiner Vernunft zu ergreifen.

Wer glaubt etwas sein zu müssen, wird immer seinen Schwanz im Kreis jagen.

Sei was du willst.
Doch niemals aus spiritueller Verpflichtung heraus.

Es braucht keine Weltenlehrer.
Der Mensch ist zu guten Entscheidungen fähig wenn die verblendeten Politorgane, Priester und Gurus kurz aufhören würden, in "zu seinem eigenem Besten" zu manipulieren.
Lasst den Mensch seinen Weg selbst finden und wundert euch über die Kreativität seiner Wege.

Erlauchte Geistmenschen sind nicht sonderlich authentisch.
Spiritualität braucht keinen philosophischen Übergriff.

Ps: Ich übertreibe gerne wenn es der Deutlichkeit dienlich erscheint.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Eine Anmerkung

Eine Anmerkung


Ich weiß dass meine Gedanken oft sehr eigensinnig anmuten.
Ebenso wie meine Ausdrucksweise flapsig bis überdreht sein mag.
Dieser Blog ist eine reine Gedankenwerkstatt.
Das ist beabsichtigt.

Ich behandle hier hauptsächlich "spirituelle" Themen, obwohl es den Begriff eigentlich ablehne.
Das ist so abgrenzend. Aber eigentlich gibt es niemanden dessen Ziel nicht das Selbstverständnis wäre. Und das ist doch der große gemeinsame Nenner.
Erkenne dich selbst.
Die Sinnfragen von Religion, Esoterik, Magie und Philosophie.
Eben diesem Drang folge auch ich, wie jeder das auf seine Weise tut.
Ohne Ausnahme, ob bewusst oder intuitiv.

Aus diesem Grund empfinde ich es als nicht sehr authentisch meine Beiträge zu verwissenschaften.
Das könnte ich durchaus, lehne es allerdings entschieden ab.
Statt dessen halte ich einfach fest was mich bewegt und mir so einfällt.
Erfahrungen und Ansichten.
Keine gut recherchierte Themenaufarbeitung sondern Gedankenflüge.
Alles andere empfinde ich im Bezug auf spirituelle Themen als aufgesetzt.

Ich teile meinen Blick auf die Welt und gebe meine Gedanken wieder.
Was ich ganz bewusst nicht will ist ein bibliothekarischer Umgang mit dem was ich als Betrachtung der eigenen Seele ansehe.
Ich würde mir selbst oft wünschen das solch ein Austausch persönlicher wäre.
Nur dann ist es ehrlich.

Deswegen auch meine wilden Gedanken die durchaus auch mal fehlplatziert sein können.
Selbsterkenntnis ist ein dynamischer Prozess und das hier Momentaufnahmen,
Schnappschüsse in einer bestimmten Stimmung.

Ich bleibe dabei. :)

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Affirmationen

Affirmationen 


Was genau Affirmationen sind ist leicht erklärt.
Affirmation ist einfach ein sehr schönes Wort für Zauberspruch.

Es gibt aber einen klaren und leichten Unterschied zwischen Zaubersprüchen wie man sie aus Filmen kennt und Affirmationen oder eben Zaubersprüchen aus der wahren Magie.
In Filmen und Büchern deinen Zaubersprüche dazu die Umwelt zu verändern.
Beispielsweise sage ich einen solchen Zauberspruch auf und es beginnt zu regnen.
Echte Affirmationen funktionieren so dass ich sie wie ein Selbstgespräch verwende.
Ich erinnere mich an etwas oder verdeutliche mir eine Erkenntnis um das Bewusstsein zu verändern.
Affirmationen sind also ein gelenktes Selbstgespräch.
Wie das etwas konkreter funktioniert ist leicht erklärt.

Vermutlich kennt das jeder von uns dass man eine spontane Bewusstseinsveränderung durch eine Erkenntnis hat.

Oft ist einem dann sehr eigen zumute und man hat eine ganz andere Selbstwahrnehmung.
Diesen Zustand verwendet man dann dazu eine Affirmation zu schreiben.
Man richtet die Worte an sich selbst um sich, nach dem Abklingen dieses Zustandes, wieder daran zu erinnern und dorthin zurückzukehren. Das ist in etwa so als ob man eine Landkarte für das Bewusstsein zeichnet um auf eine Insel die man zufällig entdeckte zurückzukehren.
Nichts anderes sind wahre Zaubersprüche beziehungsweise Affirmationen.

Außerdem müsst ihr dem Sinn einer Affirmation, wenn sich nicht von euch selbst stammt auch zustimmen können.
Sonst ist es sehr unwahrscheinlich dass sie eine Wirkung entfaltet.
Und ihr müsst sie verstehen. Was nicht immer so einfach ist, da diese Worte von mir an mich gerichtet sind.
Wir müssen also eine gewisse Ähnlichkeit besitzen.
Auch wenn das was die Affirmation bewirken soll für euch selbstverständlich ist, wird sie keine Wirkung entfalten.
Denn es kann euer Bewusstsein nicht verschieben wenn ihr schon längst dort seid.

Am Ende gebe es da noch den Faktor des Zufalls.
Manchmal funktioniert es und manchmal eben nicht.
Das kann seelische Gründe haben die uns gar nicht bewusst sind.
Manchmal braucht es mehrere Versuche, vielleicht funktioniert es auch sofort oder eben gar nicht.
Aber Affirmationen können eine gewaltige Kraft entfalten wenn man sich darauf einlässt.
Übrigens folgen auch Mantras aus dem Hinduismus dem selben Prinzip.
Autosuggestion aus der Psychologie ist ebenfalls eine rationalere Bezeichnung dafür.
Sogar das uns bekannte Gebet ist im Prinzip nichts anderes.
Oder eben der Zauberspruch aus dem Märchen.

Der Unterschied zwischen wahrer Magie und der Magie aus dem Märchen besteht einfach nur darin,
dass sich die Magie aus dem Märchen an die Umwelt richtet.
Wahre Magie richtet sich immer auf einen selbst.

Dienstag, 30. September 2014

Grüne Magie

Grüne Magie


Bevor ich mich magisch mit Bäumen und Pflanzen beschäftigt habe, hatte ich immer das klassische,unausgesprochene Problem.
In meinem Kopf fanden sich viele gute Ansätze und Ideen aber irgendwie war doch alles sehr flüchtig. Die magische Auseinandersetzung mit Pflanzen hingegen ist völlig konkret.

Im Rückblick erscheint mir das alles äußerst ironisch.
Von all den magischen Systemen in die ich meine Nase steckte, hat mich keines so erfüllt wie die magische Auseinandersetzung mit der Natur.
Weder der henoschische Schamanismus, noch Kabbala oder gar Thelema gab mir meine Antworten.
Nein, es waren die Bäume.

Was ich von ihnen gelernt habe?
Nun, eigentlich weiß ich immer noch nicht was ich da tue.
Allerdings gibt es auch keine Notwendigkeit für philosophische Rechtfertigungen.
Es ist pure Wahrnehmung und als solche unverkennbar.
Kein Herumgerede voller Intellektualisierungen.
Dabei bin gerade ich ansonsten sehr verkopft.
Das hat sich auch nicht geändert.
Aber die Logik hat keinen Platz in meinem magischen Schaffen.
Rückwirkend kann ich natürlich immer noch analysieren und tue das auch mit wachsender Begeisterung.
Aber der magische Akt selbst ist eine reine Gefühlsfrage.

Kein unverständlicher Symbolismus und Hirnkonstrukte mehr.
Sondern ein Umgang mit lebendigen Wesen.
Obwohl der Begriff Baumgeist wohl für die meisten Menschen eher abstrakt ausfallen wird.
Aber mit eben jenen "arbeite" ich. Wobei magisches "arbeiten" eigentlich ein Unwort ist.
Wenn man es genau und ehrlich betrachtet kommuniziere ich mit ihnen.
Sie erlauben mir immer weiter in diese sehr eigentümliche Kraft zu dringen, ohne das mein Verständnis davon sonderlich groß wäre. Es ist pure Improvisation mit den Gegebenheiten.

Ich könnte sogar behaupten Bäume sind meine Götter.
Lebendige Götter die mir auch antworten.
Mit denen ich über meine Seele kommuniziere, mein Ki oder die Energien, wie auch immer man es nennen möchte.
Es sind meine lebendigen Götter und ich folge ihnen intuitiv auf diesem Pfad ohne dass der Verstand dabei eine sonderlich große Rolle spielen würde.
Das mag etwas verschroben klingen aber eigentlich ist es unheimlich klar.
Das ist auch keine okkulte Pseudowissenschaft und ebenso wenig eine Religion, sondern eine lebendige Beziehung.
Dank ihnen bin ich Teil eines Kollektivs auch wenn ich meine genaue Rolle nicht kenne.
Eigentlich habe ich kaum eine Ahnung.
Wozu auch? Wir mögen uns.
Ich möchte in Teil dieser großen Einheit der Pflanzengeister werden, die ich dank ihnen erfahren durfte.

Das ist meine Spiritualität.
Meine grüne Magie.

Montag, 29. September 2014

Sprachlosigkeit

Sprachlosigkeit


Ich trage mich gerade mit dem wilden Gedanken was mit einem Verstand passieren würde der jegliche Form der Artikulation verloren hat. Was passiert wenn man die sprachliche Ebene restlos auflöst?

Wir sind es gewohnt das Gedanken immer eine starke verbale Ebene einnehmen.
Aber was passiert wenn man sie terminieren könnte?
Ein Verstand der sich auf rein seelischen Bahnen bewegt ist für mich eine faszinierende Vorstellung.
Jegliche Gedankenkraft ballt sich auf die Erzeugung von Bildern und andere Formen, die ich nicht benennen kann.

Wir sind es gewohnt den Dingen Namen zu geben und Ordnung zu schaffen.
Aber jeglicher Begriff hat immer auch eine abstrakte Natur.

"Der Baum" existiert nicht als solcher
. Auch wenn es ein völlig gewöhnlicher Alltagsbegriff sein mag.
In Wirklichkeit sind es immer individuelle Bäume die keinesfalls deckungsgleich sind.
Ausdrücke reduzieren also so gesehen die Wahrnehmung, denn statt die Dinge auf uns wirken zu lassen, sie in uns einzusaugen, zeichnen wir Bildchen der Begriffhaftigkeit.

Aber ist Sprache in dieser Hinsicht nicht immer auch eine Begrenzung?
Was passiert wenn Allgemeinnenner nicht mehr existieren würden?
Keinerlei begriffliches Denken.
Nur Wahrnehmung, Eindruck und Vorstellung.
Eine animalische Wesensebene ohne die Einbuße des Verstandes.
Unverfälschte Instinktnähe.
Wahres Selbstverständnis
.
Wie sehr würde solch eine Erfahrung den Menschen prägen und verändern,
wenn er diese Ebene betreten und wieder verlassen könnte?
Ich spreche nicht von einem Defizit durch den Verlust der Sprache.
Was ich meine ist die Erfahrung der Abwesenheit von Sprache.
Der Gewinn von einem völlig neuem Selbstverständnis.
Wenn dieser Mensch anschließend seine verbalen Fähigkeiten wieder erlangt,
was hat sich dann wohl alles verändert?
Wie viel schärfer mag seine Wahrnehmung für all die Dinge sein, die wir sonst ausblenden?
Wir kennen doch alle das Gefühl etwas zu empfinde das wir nicht in Worten beschreiben können.
Aber wenn Worte ihre Grundstellung in unserem Denken verlieren, hätten wir eine neue geistige Selbsterfahrung und diese Dinge nicht mehr als schleierhaft empfindet, weil wir sie nicht verbalisieren können.

Weit um die Ecke gedacht....

Sonntag, 28. September 2014

I did Nazi that comming...

I did Nazi that comming...


Sehr schön. Da greife ich so ein schwieriges, ungeliebtes Thema auf und beginne natürlich mit einem Wortspiel. Aber ja, wenn ich schon meine Gedanken dazu äußere ist das eigentlich kein schlechter Einstieg. Darf man denn über sowas lachen oder ist das völlig geschmacklos?
Ich denke diese Frage lässt sich aus mehreren Blickwinkeln bei argusäugen, von denen jede so ihre Berechtigung hat. Natürlich hat es seine Berechtigung zu sagen, "Das ist eine Kopfsache und eine Frage des Taktgefühls. Wenn ein Betroffener hier wäre zeigst du mir erst mal wie du das als Scherz rechtfertigen möchtest, ohne dich als Monster zu fühlen", was ja auch in allen Punkten verständlich ist. Das stimmt so.

Es ist allerdings keineswegs eine reine Frage der Reife ob man sich zu solch einem Thema kleine Witzchen erlaubt. Natürlich ist es nicht lustig.
Aber sind Schreckensphantome in den Köpfen der Menschen wirklich empathisch oder ist es dadurch ein soziales Tabu, welches man unter den Tisch fallen lässt damit es die Hunde fressen?
Gerade der Angst und dem Greul sollte man ins Gesicht lachen können um ihnen den Schrecken zu nehmen. Ich finde das ist eigentlich eine sehr gesunde Einstellung.
Meine Überlegungen und meine Einstellung zu einem Thema lässt sich eben nicht aus humoristischen Kommentaren ableiten. Humor ist nicht an die Grenzen der sozialen Vernunft gebunden sondern ein Ausdruck der Freiheit, Ironie bricht Grenzen ohne ein schadhaftes Ansinnen.
Ich finde es wichtig das zu verstehen.

Man darf auch an Charly Chaplin erinnern der in einem seiner Werke Hitler parodierte.
Ein humorvoller Umgang mit solchen humangeschichtlichen Kadavern ist keineswegs geistesverloren, sondern ein Spiegel der Mentalität das man der Abscheu keinen Tribut zollen sollte wenn man sie wirklich besiegen möchte.
Also ja, ich kann darüber lachen. Das bedeutet jedoch nicht das ich mich bei diesem Thema ausschließlich peinlichen Blödelein hingebe, weil ich zu betreten oder gar empathielos wäre um mich damit ernstlich auseinanderzusetzen.

Aber als Deutscher, da darf man das nicht.
Gut, ich bin Österreicher, obwohl mein Vater ja Deutscher war.
Aber das zieht mich ja nun nicht wirklich aus der Affäre. x)

Dennoch, Ich darf das natürlich nicht!
Nicht? Warum eigentlich?
Ist die Stigmatisierung als Tätervolk (Unwort Alarm, Unwort Alarrm!) nicht ebenfalls eine Form von "Rassismus"? Und bitte, keine Wortklügelein das Rassismus kein Begriff ist der nationale sondern ethnische Identitäten abwertet. Gut mitgedacht aber nein das ist kein grober Formfehler Sherlock.
Es ist nämlich der selbe konzeptionelle Kern des Vorurteils einer Volksidentität gegenüber,
Also ja, auch das ist Diskriminieren.
Oder darf man das als politische Wiederauferstehung der Erbsünde betrachten?
Generationsübergriffe Gesamturteile die sich auf völkische Identitäten fixieren sind doch genau das Übel welches wir Anklagen und sofort wieder zum Einsatz bringen!

Nein, ich spreche auch nicht von Amnesie. Nein, Nein, Nein.
Aber ist das vergessen dieses geschichtlichen Hintergrunds nicht ohnehin eine Panik die von der Lächerlichkeit selbst angetrieben wird? Ich meine wie sollte man das denn vergessen?
Aber seine Identität darüber definieren sollte man nicht.

Klar war es ein grausames Kriegsverbrechen.
Aber wieso erfährt eigentlich das A-Bomben Geschenkpaket mit dem die Amerikaner die Japaner beglückten nicht die selbe Aufmerksamkeit?
Die wurden ebenso als gelber Menschenmüll diffamiert und das noch in den oberstein Reihen.
Diese Form von Rassismus war nämlich zu jeder zeit sehr wohl gesellschaftsfähig und nicht Ausnahme sondern Regel.

Auch das nur so Leben amerikanischer Soldaten gerettet werden konnten, ist höchst umstritten.
Die Ankunft der Russen die ja sogar dem eigenem Zaren übel mitgespielt haben, war da eigentlich das größere Abschreckungsmittel. Da gibt es Hitze Diskussionen.
Und ja, ich spiele auf ein Buch an.

Und unterm Strich?
Gerade wenn man etwas verstehen möchte sollte man von Dämonisierungen Abstand nehmen.
Realistische Motive sind wesentlich komplexer und lassen sich nicht durch eine hohle Gut oder Böse Fragestellung aufklären.

Das war kein böses sondern ein sehr naives Deutschland.
Jene Soldaten fühlten sich als Pioniere die Heldenreisen in ferne Länder unternahmen.
Es war ja in den meisten Fällen wirklich der erste Auslandskontakt.
Wenn man sich dabei noch die antiintellektuelle Erziehung der H-Jungend mit all ihrem Militarismus, dem Frauenbild und die Identitätsverzerrung mit germanischen Mythen in Betracht zieht, dann ist das gar nicht mehr so wunderlich.
Diese Menschen glaubten oft an ihre kleine Welt der Herrenrassen.
Und jene die das nicht taten, waren gut darin beraten es für sich zu behalten.
Die Gestapo hört ja bekanntlich mit.

Bleibt immer noch die Frage, wie kann man das anderen Menschen antun?
Nunja, gar nicht. Sie dezimierten ja immerhin nur Juden.
Die wurden nicht als wahrlich Menschhaft anerkannt.
Solch eine Doktrin ist keinesfalls so einmalig wie es oft dargestellt wird.
Gab es nicht unzählige Kontakte mit Völkern die als tierisch abgeschrieben wurden?
Von den Schwarzen bis zu den Indianern hin, hielt sich die christliche Menschheit doch ebenfalls für eine Art Herrenrasse. Ist der Vergleich so fern?

Und speaking off, kann man den christlichen Fundamentalismus welchen die Amerikaner immer noch in ihrer Kriegsmaschinerie nutzen nicht durchaus mit Hitler wagnerschen Phantasmen vergleichen? Religion ist eben nicht nur ein Glaubensbekenntnis sondern ein Werkzeug um kollektive Identitäten zu erschaffen, festigen und abzugrenzen.
Selbst drüber nachdenken, ne?

Was will ich also damit sagen?
Um gegen die Wirrungen der Vergangenheit eine gegenwärtige Vernunft zu verteidigen ist es nicht angebracht ein Tabu mit politischer Buse zum Erhalt zu zwingen, sondern es ergibt sich daraus die Notwendigkeit sich selbst mit den Motiven dieser Historie auseinanderzusetzen und die sozialen Mechanismen dahinter zu begreifen, die das menschliche Handeln an sich bestimmen.
Angst terminiert man durch Schreckgespenster ebenso wenig wie durch Verdrängung, sondern nur durch das Verständnis um die Menschlichkeit in den tiefschwärzesten Punkten.

Mein Standpunkt.

Donnerstag, 25. September 2014

Wie erstrebenswert ist Vollendung?

Wie erstrebenswert ist Vollendung?


Menschen streben nach Wissen und Vollendung.
Woher rührt dieser Fiebertraum?

Mal ganz davon abgesehen dass das ein Ideal aber kein realistischer Zustand ist.
Es sind Sterne nach denen wir unseren Kurs setzen aber kein Land das wir jemals erreichen werden. Was Menschlichkeit anbelangt ist die Unvollendung im Lieferumfang enthalten.
Die einzige Realität hat das Streben selbst.
Die Bewegung ist wahrhaftig. Aber das Ziel ein Phantom.

 Gerade durch die Unwissenheit, durch den Mangel und dem Hunger nach mehr blüht unsere Existenz. Das Vollendete ist bewegungslos.
Nur das Unvollkommene ist wirklich lebendig.
Lebendigkeit setzt nämlich Wachstum voraus.

Das ist wie mit dem Glück.
Jeder sucht es und am besten viel und noch mehr davon.
Aber Glück ist so eine lustige Sache.

Es ist nicht die reine Abwesenheit von Sorge.
Das wäre Zufriedenheit.
Doch Glück ist noch mehr.
Ein Rausch der Gefühle. Ein Suchtzustand?

Wenn ich nun von ewigem Glück umgeben wäre, würde die Euphorie durch die Gewöhnung verschwinden. Erst durch die vorangehende Auflösung von Schmerz wird Zufriedenheit, ich bezeichne diese mal als Abwesenheit von Sorge, wirklich als Glück empfunden.
Der Mangel ist also das eigentlich essentielle im Streben nach Vervollkommnung.

Gut, das ist so nicht ganz korrekt.
Glück funktioniert auch durch eine Steigerung.
Nicht bloß über das Ende von Schmerz.

Dennoch gilt, Zufriedenheit ist eine Stille.
Ein unbewegter Zustand.
Glück hingegen ist eine Bewegung.
Ein Rausch.
Die Auflösung von Schmerz oder eine Steigerung des Wohlempfindens.

Ebenso würde absolutes Wissen wohl zur Gelassenheit führen.
Ich glaube diese Gelassenheit durch Allwissen, auch wenn das völlig abstrakt sein mag,
wäre wiederum kaum von der Unwissenheit zu unterschieden.

Man kann also denke ich sagen uns geht es im eigentlichen nicht um Vollkommenheit,
diese wäre ein Stillstand.

Wir brauchen das "Leid" wenn man es so nennen möchte, um eben diese Euphorie wiederholt zu erleben da uns die Vollkommenheit nicht glücklich machen würde.

Das Glück ist die Seele des Menschen?

Mittwoch, 24. September 2014

Götter

Götter.
Namen die im Nebel liegen.
Vorstellungen die sich nicht greifen lassen.
Hohle Gebilde ohne Klang.

Ich reiße sie aus ihren Höhen und verschlinge die Essenz.
In ihre tauben Gerippe lasse ich meine Seele bluten.
Dünger soll ich sein für ihr Fleisch bis es wuchert.
Erwachen.
 
Ihr Glanz der so oft beschrieben, liegt nur in meinen Augen.
Wenn ich atme, schlägt ihr Herz.
 
Sie erschaffen nicht mich.
Ich erschaffe sie.
 
Ich bin der Maler der die Farben der Unendlichkeit zu einem Bild des Moments verrinnen lässt.
Die Atemzüge meiner Träume heben und senken meine Brust.
 
Alles ist mein Spiegel.

Dienstag, 23. September 2014

Okkulter Fachjargon Vs sprachliche Klarheit

Okkulter Fachjargon Vs sprachliche Klarheit

 
Eine Entwicklung die ich mit wachsendem Misstrauen verfolge ist die Zunahme von Fachjargon in Okkultismus und Esoterik. Kaum jemand der nicht mit großer Selbstverständlichkeit Worte wie Chakra und Kundalini um sich wirft, fühlt sich nicht in eine krude Eigenwelt geworfen wenn man die magische Szene beäugt. Muss man das alles denn wissen?
Es schafft sicher eine nette sprachliche Spielwiese aber ob man der Übersicht einen guten Dienst leistet stelle ich in Frage.

Dabei denke ich an die Schilderung einer Freundin, die meinte ihrem "höherem Selbst" während eines Traumes begegnet zu sein. Ursprünglich bezeichnete sie diese Erscheinung als goldene Frau, da diese aus einem goldfarben glänzendem Nebel zu bestehen schien.
Schließlich erklärte man ihr dann gnädig womit sie es zu tun hätte.

Die Bezeichnung als Goldfrau empfinde ich jedoch als wesentlich lebendiger und vor allem ehrlich.
Amüsanter weise habe auch ich Erfahrungen mit einer Begegnung einer Figur die aus gelbem Nebel zu bestehen schien. Ob das nun wirklich eine Bedeutung haben mag klammere ich bewusst aus.
Was ich jedoch nicht tun würde ist dies als höheres Selbst zu bezeichnen.
Meiner Meinung nach bilden solche Ausdrücke einfach nur einen sprachlichen Trend in der Esoterik, welcher dem eigentlichen Erlebnis dessen Lebendigkeit und Individualität kostet.

Sobald jemand auf eine Selbstprojektion trifft wird uns diese als höheres Selbst präsentiert.
Einfach weil es so chic ist.
Wenn mir statt dessen eine tierische Gestalt begegnet darf ich mir ebenso sicher sein dass ich mein Totemtier vor mir hätte.
Fein, der Verstand hat seine Erklärung und kann sich endlich ein Bild machen.
Aber ist das wirklich Sinn der Sache?

Den Dingen einen Namen zu geben ist eine menschliche Eigenart die sicherlich ihren Sinn hat.
Aber ob es wirklich in allen Dingen Fachbegriffe braucht um unsere Welt zu erhellen---
Für mich schmeckt das schal und grau.

Magie beginnt eben nicht mit einem angeblichen Geheimwissen das sich aus jeder Nische des Internets saugen lässt und ebenso wenig mit einem Terminus der eigentlich aus einem fremden Kulturkreis gerissen wurde, dessen Zusammenhänge und Ableitungen sich nur schwer mit westlichen Ideologien begreifen lassen. Ich finde das nicht sehr weitsichtig.

Natürlich möchte ich nun niemandem in seinen Glauben pfuschen.
Wenn man die Interpretation des höheren Selbst vertreten möchte, um beim Beispiel zu bleiben,
steht dies natürlich jedem frei.
In meinen Augen handelt es sich hierbei um Modellvorstellungen, die eigentlich sehr dehnbar sind und eher einen Ansatz der Betrachtung als eine wirkliche Erklärung darstellen.
Das darf jeder selbst entscheiden.

Was ich jedoch nicht gut finde ist den Menschen solche Bezeichnungen aufzuschwatzen, weil es eben gerade modisch ist.
Es mag wesentlich länger dauern eigene Ansätze auszubilden in dem man persönliche Erfahrungen rückwirkend analysiert, aber ich halte diese Methode sowohl für gehaltvoller als auch lebensnäher.

Auch die klassischen Begriffe selbst sind eigentlich sehr simpel.
So bedeutet auch Chakra nichts anderes als Rad und Ki meint Lebenskraft.
Die Kulturen die diese Begriffe ausprägten kannten selbst also durchaus eine gewisse sprachliche Einsichtigkeit. Allerdings mutet es natürlich aufregend und exotisch an fremdartige Begriffe mit esoterischen Vorstellungen zu belagern.
Aber ob man so wirklich an Überblick gewinnt oder sich in Eigenwelten isoliert....

Die beste Erklärung ist eben meist die einfachste.
Damit meine ich nun nicht plump aber die Klarheit sollte wichtiger sein als eine sensationelle Verpackung. Mut zur Einfachheit könnte man es nennen.
Wir verstehen die Dinge nicht wirklich besser wenn wir ihnen fremde Namen geben, die nur noch aus Klängen bestehen und dazu führen dass wir sagen können "Ha, ich kenne mich eben aus!".

Es ist ein Unterschied ob man die Teile eines Bildes die in dir aufkommen ihren Eigenschaften gemäß benennt um nach ihnen zu greifen, oder ob wir alles in vorgefertigte Schablonen pressen die von anderen gezimmert wurden und dabei immer wieder eine Ecke von ihnen abbrechen, nur damit es am Ende das Bild ergibt welches andere vorgezeichnet haben.

Mir tut es fast weh jeden Traum zu einem Abziehbildchen zu schrumpfen statt der eigenen Seele mit einer gewissen Fantasie zu begegnen.

So sehe ich das eben.

Montag, 22. September 2014

Historisches Hexentum?

Historisches Hexentum?


Die Vorstellung dass jene Menschen die sich in der Gegenwart zum Hexentum bekennen die Nachfolgen einer uralten Reihe von Naturgläubigen wäre es zweifellos sehr romantisch.
Mein Selbstvertändnis ist ja ebenfalls das eines Hexers.
Es entspricht nur leider nicht den Tatsachen.
Obwohl ich mir wirklich wünschen würde dem wäre anders...
Aber nur weil eine Vorstellung wünschenswert erscheint sollte sie nicht die Realität verdrängen.
Wie ist das also nun mit den Wurzeln der Hexen?

Erst mal gab es kaum okkulte Lehren von Hexen die zu deren Verfolgung geführt hätten.
Hexenprozesse hatten nicht sonderlich viel mit einer Gegenbewegung zum Okkultismus zu tun.
Eher wurde die Bezichtigung der schwarzen Magie verwendet um eine Anklage zu schaffen von der man sich nur schwer befreien konnte, wobei die Motive sich eher aus Streitigkeiten um Hab und Gut zusammensetzten. Entsprechende Anklagen drehten sich nicht um wahrhaftige Hexerei sondern waren ein Vorwand um den Menschen Haus und Hof zu enteignen und ähnliches.

Das Klischee der Frau die sich nachts in einen Raben verwandelt haben soll,
dreht sich nicht um eine Praktikantin der Magie sondern eher eine Landbesitzerin die mit ihrer störrischen Art den falschen Menschen auf die Füße trat.
Vielleicht war sie auch der falschen Liebschaft abgeneigt aber es war kaum eine Hexe.
Solche Anschuldigungen sind einfach schwer abzuweisen wenn es um einen Nachweis gilt nicht mit dem Teufel verkehrt zu haben.
Aber zum Glück gibt es ja Geständnisse unter Folter oder etwaige Hexenproben, bei der man Verdächtige von der Klippe schubst ob sie sich nicht unter Bedrängnis in einen Vogel verwandeln würde. Falls sie doch an den Klippen aufschlagen sollte, stirbt sie eben als gottesgefällige Frau.
Halb so schlimm, das passiert.

Aber mit Magie hat das wenig zu tun.
Auch waren solche Prozesse nicht immer so grausam wie wir uns das vorstellen.
Im eigentlichen waren es sogar Proto-Gerichte der heutigen Justiz.
Diese konnten vernünftiger sein als man ihnen zusprechen konnte und viele der kirchlichen Verantwortlichen, lehnten solche Greul durchaus ab.
Man hatte nur eben Pech wenn der eigene Richter doch etwas näher am Fanatiker gebaut war.
Einheitliche Strukturen darf man da nicht erwarten.

Aber selbst wenn kein verstecktes weltliches Interesse hinter solchen Anklagen steckte, hatte man es doch eher mit religiöser Hysterie zu tun. Übrigens ist es auch sehr umstritten ob wirklich mehrheitlich Frauen bei solchen Prozessen ihr Leben lassen mussten..

Wirkliche Hexen waren selten so dumm das laut auszusprechen und wohl eher Eigenbrötler.
Sie hatten auch kaum die Identität einer Hexe sondern waren Individualisten.
Wenn sich doch jemand dazu bekannt haben sollte dann wohl mehr als ein Ausdruck des Protests.

Davon abgesehen waren auch die meisten tatsächlichen Magieschaffenden zu dieser Zeit eher christlich orientier. Außerdem gab es unter dem Adel einige Personen die sich für den Okkultismus interessierten, wodurch viele Werke nur geschaffen wurden um sie jenen für ein paar Silberlinge mehr zu verkaufen

Unter diesen Gesichtspunkten wird auch klar warum der Wicca Kult und Konsorten nicht aus einer Weiterführung eines alten Hexenkultes besteht, sondern völkischen Aberglauben mit paganen Element kombiniert. Weil solch eine Identität historisch nicht existiert hat und erst geschaffen wurde.
Egal ob einem das gefällt oder auch nicht.

Womit wir es hier zu tun haben ist die romantisierte Identität als Hexe, die in ihrem historischen Ursprung jedoch eine Anschuldigung war um Personen in einem holprigen Rechtssystem zu denunzieren oder gleich dem lieben Gott zu übereignen.

Eigentlich kann man das Wort Hexe mit der Bezeichnung als Barbar vergleichen.
Barbaren ist nämlich eigentlich ein Ausdruck für alle nicht-römischen Völker, egal welche Assoziationen auch heute dabei ausgelöst werden möge.

Ebenso ist die Hexe ein Phantom das solange durch die Köpfe gejagt wurde bis es an Realität gewann. Nun habt ihr uns eben am Hals.

Aber die historische Hexe ist ein Wunschtraum.
Es gab durchaus Magie Treibende.
Allerdings nannten sich diese wohl selten Hexen.
Auch wenn man sie aus heutiger Sicht so bezeichnen könnte.

Was sie nicht waren sind Anhänger eines großen Kultes, sondern allesamt Individualisten.
Das ist einer von vielen Gründen warum ich heute noch diese große Tamtam rund um Wicca und Neo-Schamanismus persönlich ablehne.

Ich mag das Spiel mit falschen Tatsachen nicht.

Samstag, 20. September 2014

Erleuchtung?


Erleuchtung ist wohl der spirituelle Begriff mit der größten Grenzwertigkeit von allen.
Die bloße Erwähnung kann bei IchmöchteeigentlichkeinEsoterikersein-Spiritisten bereits einen ausgeprägten Kneifzangenreflex auslösen.
Was sehr verständlich ist wenn man bedenkt dass diesem Terminus ein außergewöhnlich langer Rattenschwanz an Chauvinismus anhaftet.

Einerseits gibt es also eine stetig an Beliebtheit gewinnende Riege von selbst(v)erklärten Gipfelstürmern mit mangelnder Bodenhaftung welche diesen Ausdruck in berechtigten Verruf bringen, auf der anderen Seiten fühlen sich durch diese Ablehnung auch eine Menge Leute zum schweigen genötigt die solche Zustände tatsächlich erfahren haben.
Das sind gar nicht mal so wenige.

Verständlich dass sich einige lieber über ihre Erfahrungen ausschweigen weil sie nicht mit der heiteren Esoteriktante von Gegenüber gleichgesetzt werden möchten, welcher man das Prädikat "leicht vertrottelt aber nett" andichten könnte.
Aber nicht jeder Mensch der die Erleuchtung erfahren hat wurde Opfer seiner eigenen spirituellen Hybris.

Wobei Erleuchtung natürlich auf einem sehr wackeligen Konsens steht.
Wenn man das neutralisieren möchte kann man sich einfach mit der Bezeichnung "Bewusstseinsveränderung" erleichtern.
Wobei man natürlich einwenden könnte das begriffliche Relativierungen außer einer veränderten Präsentation auch keinen großen Unterschied machen.

Aber die Ideologie hinter diesem Semantik-Spagat ist gar nicht mal so konturlos unverschieden.
Erleuchtung bestimmt nämlich eine Bewusstseinserhebung während sich die Bewusstseinsveränderung begrifflich selbst erklärt.
Aber steckt da nicht das selbe dahinter, nur in einem etwas subtilerem Kleid?

Nö.

Es ist nämlich eine fälschliche Annahme Bewusstseinsentwicklung wäre etwas lineares mit klar geregelten Etappen.
Der Geist des Menschen ist durchaus veränderlich, kennt aber dabei kaum Richtwerte um die Qualität seiner Entwicklung zu etikettieren.

Wir sind eben keine Dampfmaschinen die mit zunehmendem Druck immer leistungsfähiger werden. Es gibt keinen spirituellen Pferdestärken.
Eher könnte man uns mit wild wuchernden Pflänzchen vergleichen, die nur eine einzige Maxime kennen: Entfaltung.
Das ist eine sehr persönliche Angelegenheit.

Einen olympischen Gedanken in Form von "höher, schneller und weiter" kann man auf die spirituelle Entwicklung nicht anwenden. Das ist bei allem Respekt vertrottelt.
Denn das jemand weiter entwickelt wäre, impliziert ja die Annahme das wir alle das selbe Ziel hätten. Dem ist jedoch nicht so.

Auch gibt es kaum eine geradlinige Entwicklung der Spiritualität.
Man erreicht keine Grenzmarke und erfährt plötzlich ein Levelup, nach dem man dazu aufgefordert wird Punkte auf dem persönlichen Skill-Tree zu verteilen.

Eher ist es ein Tänzchen bei dem man immer wieder 2 Schritte vor wagt und anschließend wieder einen zurück macht. Bewusstseinsveränderungen sind nämlich häufig sehr intensiv bei ihrem Aufkommen bis sie abschließend wieder sanft abklingen oder auch abrupt ausfallen.

Welches Résumé man für sich persönlich letzten Endes aus diesen Erfahrungen zieht und wie sehr diese einen Verändert, wenn man dies denn zulassen möchte, ist eine höchst individuelle Angelegenheit.



Natürlich muss man mir dies nun nicht glauben.
Aber ich bin mir meiner Sache sehr sicher. :p

Freitag, 19. September 2014

Der Gott, die Gott, das Gott?

Gott... Die Maskulinisierung des Begriffs stößt mir eigentlich bereits sauer auf.
Nicht weil man Gott nicht als männlich betrachten könnte, aber dieser Ausschluss durch Selbstverständlichkeit ist eigentlich bereits religiöser Sexismus.
Es ist immer ebenso eine Göttin. Für mich vorrangig.
Das entspricht meiner Empfindung dieser Beziehung.

Wenn man davon absieht dann ist der Begriff Gott, in abstrakter Form wohl ein Ausdruck für Glaubenserkenntnis. Wobei Glaube eigentlich bereits wieder eine Pervertierung darstellt.
Glaube besagt was nicht gefunden wurde aber erhofft wird.
Eine Grauzone in den Wolken des Unwissens.
Wer die Göttin kennt der besitzt keinen Glauben sondern ein Gewahrsein.

Abstrakt ist ja wieder so ein schwieriges Adjektiv.
Was is´n Gott nun? Ein Abstraktum als personifizierte Erkenntnis oder doch eine tatsächliche Identität? Eigentlich sowohl als auch.

Gott kann erst mal als simples Abstraktum angesehen werden und jegliche Mystik, wäre demnach die Schatten der sprachlichen Unzulänglichkeit der Vergangenheit.
Gott beschreibt die Form einer Erkenntnis die im Gewahrsein über die eigene spirituelle Identität resultiert. *hochgestochenes Bla-Bla*
Aber halt, so simpel ist es dann doch nicht.

Bis dahin wäre das ein reiner Winkelzug der Logik.
Doch der Verstand ist ebenso wunderbar wie begrenzt.
Die Göttin ist erst dann eine Tatsache wenn diese Erkenntnis zu einer Beziehung reift.
Beziehungen wiederum sind persönlicher Natur.
So ein persönlicher Bezug ist dann der Aufruf zur Identitätsschaffung.
Dann wird es auch Gott oder Göttin.
Denn nur so lässt sich das Lebendige begreifen.

Donnerstag, 18. September 2014

Wunderland und Geisterschloss


Die Jugend zeichnet sich vor allem durch die Fähigkeit aus der Lüge Glauben zu schenken.
Solange man das kann ist die Welt ein Wunderland.
Eine ganze Schar geistig reicher Menschen ist stets bemüht einen mit neuen Sensationen zu versorgen. Auch erscheint es schrecklich den Anschluss zu verlieren weil man der neuesten Erscheinung nicht folgen konnte. Sogar die eigene Identität wird dadurch definiert in die Chor der aufgeschreckten Hühner einzustimmen.

Im Alter verliert die Welt diesen Glanz. Ein leichter Hang zum Zynismus wird zum steten Begleiter.
Die Welt wird zu einem Geisterschloss. Sie wirkt verlassen während Phantome an dir vorbeiziehen.
Es ist nicht wert sie zu beachten.
Man erkennt dass sich die Ereignisse wiederholen und wie berechenbar die Welt doch ist.
Ständig wird das Alte in einem neuem Kleid präsentiert um jene Generation daran zu mästen,
die sich noch nicht ausreichend erbrochen hat.
Dahinter steckt graues Kalkül um die soziale Maschinerie am laufen zu halten.
Man kennt sich und es ist nicht länger nötig die Schnelllebigkeit zu pflegen.
Stille gewinnt einen neuen Wert.

Der Erfahrungshunger weicht der Sehnsucht nach Naivität.
Jedes Korn ist kostbar.

Mittwoch, 17. September 2014

Weise, weise...


Die Gattung des Menschen wird mit Homo sapiens sapiens bestimmt.

Homo bedeutet hierbei schlicht Mensch, während sapiens spaiens, als weise weise übersetzt wird.
Das ist mal ein ziemlich deftiger Anspruch in der Küche der Evolution!
Ich finde jedoch nicht dass der Mensch weise ist.
Noch mehr als das, bezweifle ich stark das er es sein soll.

Für mich klingt das stark nach der Hybris des Trockennasenaffen.
Warum überhaupt charakterisiert man Menschen primär mit Attributen wie Vernunft?
Problemlösungsstratgien sind doch allen Wesen zu eigen.
Was den Menschen wirklich auszeichnet ist dessen Kreativität.
Die Kunst ist was uns Gott näher bringt.
Nicht die Weisheit.

Das was den Menschen ausmacht, als Krönung der Schöpfung wie er sich gerne sieht,
ist die Eigenart sich selbst ein Abbild zu schaffen.
Das ist doch der offensichtlich göttliche Funke.
Der Keim in unserer Seele der uns zu Schöpfern macht.
Nicht das bloße Verständnis.

Ich finde die unbedingt Vernunft ist eine Zwangsvorstellung
die uns dazu anhalten soll zu funktionieren.
Aber das ist nicht die Natur des Menschen sondern in gewisser Weise sogar sein Joch.
Was unser Wesen ausmacht sind Kreativität, Schöpfungsdrang und die Fähigkeit die eigenen Träume zu realisieren.

Aber die Weisheit haben wir nun wirklich nicht mit Löffeln gegessen.

Dienstag, 16. September 2014

Ich weiß es nicht 


Von all den weisen Sprüchlein die mir begegneten, ist nur eine Aussage wirklich beispiellos:
"Ich weiß es nicht."

Darin liegt nicht nur eine ungemeine Ironie sondern auch eine mächtige Wahrheit.
Denn um Antworten auf große oder kleine Fragen zu bieten,
braucht es weniger an Einsicht als rhetorisches Geschick.
Dennoch sollte man einen Weisen niemals mit einem guten Redner verwechseln.

Es ist in jeder Lage möglich passende Antworten zu konstruieren,
wenn man nur eine gewisse Spielfreudigkeit und Logik an Veranlagung mitbringt.
Dies sagt allerdings nichts über die Wertigkeit solcher Verkündungen aus.

Authentizität zeichnet sich nämlich nicht durch Wohlklang sondern deren Unvollkommenheit aus.
Wenn jemand die schlichten Worte "Ich weiß es nicht" niemals über die Lippen gehen,
ist dies ein schlichtes Indiz dass er die eigenen Grenzen aus Scham und Ehrgeiz verleugnet.
Anstelle der Suche ist dann eine leere Behauptung getreten.

Wer dagegen nicht nur versucht andere zu blenden, wird immer wieder einräumen müssen über etwas keine Kenntnis zu besitzen.

So einfach ist es.

Montag, 15. September 2014

Mehr Raum für den Traum!

Was sind Träume eigentlich, diese ätherischen Kobolde in unseren Köpfen?
Weil wir sie kaum greifen können werden sie leider oft als Nebensächlichkeiten am Wegrand vergessen.

Wie soll man auch etwas jagen, das man stets nur im peripheren Blickwinkel erhaschen kann?
Doch sie verraten sehr viel über uns.
Das ist eigentlich Grund genug uns ihre fremde Natur näher vor Augen zu führen.

Wir verstehen den Traum im Allgemeinen einfach nur als Traum.
Ein Wort welches sich durch das Wort selbst erklärt.
Wirkliches Verständnis wäre vermutlich kaum möglich.
Dennoch ist es glaube ich lohnend ihrer Fährte zu folgen.

Kann man einen Traum als Spiegelung im eigenen Ich, eines fremden Selbst betrachten?
Ich glaube das ist nicht soweit ab.

Träume sind eben nicht einfach nur die Verarbeitung von Alltagserfahrungen,
sondern Erlebnisse des Selbst im Ich.
Eine Blase bei der Umwelt und Betrachter eine Einheit bilden

Ein fernes Land, einer Wirklichkeit neben der Realität.
Eine Welt die sich jede Nacht aufs neue entfaltet um sich im Morgengrauen wieder aufzulösen.
Eigentlich ist das eine dramatische Romantik, die sich stets vor unseren eigenen Augen abspielt und doch nie verstanden wird. Mehr noch, ist es eine Welt nur für uns.
Wir sind Gott in unseren Träumen, wahrhaftig.

Götter, die vergessen dass sie Götter sind und sich in einem wachen Traum eine Welt erschaffen, die aus ihren eigenen Ängsten, Wünschen und Sehnsüchten manifestiert.
Aber "Es war nur ein Traum". Wie zynisch mir das gerade anmutet.

Vielleicht kann man unser Wesen mit dem einer Sonne vergleichen.
Die Helligkeit unserer Gedanken überstrahlt das Leuchten der Seele.
Im Schlaf halten wir unseren Daumen gegen den Himmel,
um die Helligkeit des Geistes auszublenden und uns an der Corona der Seele zu laben.

Der Traum ist ein ungestümer Hengst auf dem das Herz durch den Kopf reitet.

Sonntag, 14. September 2014

Unberechenbar


Fehlgeleitet von sanften Aggressionen,
auf Irrwegen zu sich selbst,

schlängeln sich zukünftige Erkenntnisse
durch verschlungene Irrtümer der Vergangenheit.

Über verspiegelte Abgründe,
übergeben Sehnsüchte

wehmütig ihre Auswüchse der Erinnerung,
während sie von blickdichten Enttäuschungen umzäunt werden.

Lawinenartig werden bewährte Vorstellungen,
von spontanen Revolutionen,
unter der eigenen Unberechenbarkeit begraben.

Die Gedanken zerfließen,
um Gefühle im Zweifel zu waschen.

Alles erstarrt in ewiger Bewegung.

Samstag, 13. September 2014

Himmel, Arsch & Zwirn der Wirklichkeit


Magier, Hexen, Esoteriker sind eigentlich alle das gleiche Pack.
Darüber kann man nun lächeln oder sich streiten.
Vorzugsweise trägt dies zur eigenen Erheiterung bei.

Was auch recht nahe liegt, wenn man anerkennt das Spiritualität, Magie, Hexerei oder wie immer man es in Worte, Silben und Buchstaben zwängen möchte, kein spezielles Machwerk sondern eine natürliche Beziehung des Mensch zu dem darstellt. was uns alle verbindet.

Dieses Verbindende, der feine Zwirn der Götter oder wie es die alchemistischen Quacksalber des Mittelalters ausdrücken würden "das was die Welt in ihrem innersten zusammenhält"
ist dann frecher Weise mit bloßem Auge nicht erkennbar.
Ja, wie auch? Da ist nichts! Keine substanzielle Qualität, keine geheime Materie und weder Energie noch Strahlung. Der Gedanke der Metaphysik mag nämlich recht drollig sein, aber leider sind das doch etwas inkompetente Versuche das Bild eines Universums aufrechtzuerhalten, welches auf allen Ebenen aus Teilchen besteht und sich durch logisch erfassbare Kräfte und Wechselwirkungen erhält und entfaltet.

Schminkt euch das ab!
Magie ist eben nicht logisch und auch keine (Pseudo)Wissenschaft sondern die sich verbindende Natur der Lebendigkeit. Wir sprechen hier von dem Zusammenspiel der Seelen und nicht etwa Wellen und Teilchen. Keine versteckte Grundkraft der Physik und ebenso weniger der Fingerzeig eines bärtigen Zottels mit Wolkenresistenz, sondern die Essenz der Lebendigkeit.

Aus diesem einfachen Grund, ist es auch eigentlich eine Perversion in einem kausalen Kosmos zu erkennen dass so etwas wie eine mystische Kraft existiert, nur um diese anschließend wieder in die alten Gesetze (der Physik) zu fassen. Magie ist eben nicht wissenschaftlich und Wissenschaft nicht magisch. Auch kein noch nicht verstandener Aspekt jener, sondern zwei Weltanschauungen mit einem Grundverschiedenem Zentrum der Betrachtung.
Physik ist die Lehre von den Körpern, Magie die Erfahrung der Seele.
Mehr muss eigentlich nicht gesagt werden.

Es nimmt ja ohnehin niemand zur Kenntnis.



Freitag, 12. September 2014

Freiheit, Kindlichkeit & Hexerei


In diesem Blog werde ich meine persönlichen Erfahrungen, Ansichten & Einsichten zu den Themen teilen, die bei mir Seele und Geist in Schwingung versetzen.
Was immer mich bewegt, wird seinen Weg in das Reich dieser Zeilen finden.
Von Magie bis hin zur Kunst, Philosophie, Unsinn und Weltgeschehen.

Es soll mir ein Spiegel sein und meinen Weg wiedergeben.
All das was ich glaube, fühle und denke,
oder auch ein persönlicher Kommentar zu dem was festzustehen scheint.
Meine Suche richtet ihren Blick weniger auf wunderliche Äußerlichkeiten,
als auf das wunderbare Innenleben.

So will ich festhalten was ich suche und bereits gefunden zu haben glaube.
Mich selbst dabei beobachtend wie ich die Welt entdecke.

Begleite mich ein Stück...