Der Gott, die Gott, das Gott?
Gott... Die Maskulinisierung des Begriffs stößt mir eigentlich bereits sauer auf.
Nicht weil man Gott nicht als männlich betrachten könnte, aber dieser Ausschluss durch Selbstverständlichkeit ist eigentlich bereits religiöser Sexismus.
Es ist immer ebenso eine Göttin. Für mich vorrangig.
Das entspricht meiner Empfindung dieser Beziehung.
Wenn man davon absieht dann ist der Begriff Gott, in abstrakter Form wohl ein Ausdruck für Glaubenserkenntnis. Wobei Glaube eigentlich bereits wieder eine Pervertierung darstellt.
Glaube besagt was nicht gefunden wurde aber erhofft wird.
Eine Grauzone in den Wolken des Unwissens.
Wer die Göttin kennt der besitzt keinen Glauben sondern ein Gewahrsein.
Abstrakt ist ja wieder so ein schwieriges Adjektiv.
Was is´n Gott nun? Ein Abstraktum als personifizierte Erkenntnis oder doch eine tatsächliche Identität? Eigentlich sowohl als auch.
Gott kann erst mal als simples Abstraktum angesehen werden und jegliche Mystik, wäre demnach die Schatten der sprachlichen Unzulänglichkeit der Vergangenheit.
Gott beschreibt die Form einer Erkenntnis die im Gewahrsein über die eigene spirituelle Identität resultiert. *hochgestochenes Bla-Bla*
Aber halt, so simpel ist es dann doch nicht.
Bis dahin wäre das ein reiner Winkelzug der Logik.
Doch der Verstand ist ebenso wunderbar wie begrenzt.
Die Göttin ist erst dann eine Tatsache wenn diese Erkenntnis zu einer Beziehung reift.
Beziehungen wiederum sind persönlicher Natur.
So ein persönlicher Bezug ist dann der Aufruf zur Identitätsschaffung.
Dann wird es auch Gott oder Göttin.
Denn nur so lässt sich das Lebendige begreifen.
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