All das was in mir ist,
nichts anderes kann mir mein Heiligtum sein.
Mein Wunderland, mein Phantasia, mein Tempel.

Ich öffne die Pforten meines Geistes dem fremden Wanderer
und schlage eine Brücke zu meiner Seele,
über das wilde Meer meiner Gefühle.

Ich will mein Schäumen und Tosen teilen.
Ich werde toben in den Köpfen meiner Besucher.

Sei mein Gast.

Mittwoch, 17. September 2014

Weise, weise...


Die Gattung des Menschen wird mit Homo sapiens sapiens bestimmt.

Homo bedeutet hierbei schlicht Mensch, während sapiens spaiens, als weise weise übersetzt wird.
Das ist mal ein ziemlich deftiger Anspruch in der Küche der Evolution!
Ich finde jedoch nicht dass der Mensch weise ist.
Noch mehr als das, bezweifle ich stark das er es sein soll.

Für mich klingt das stark nach der Hybris des Trockennasenaffen.
Warum überhaupt charakterisiert man Menschen primär mit Attributen wie Vernunft?
Problemlösungsstratgien sind doch allen Wesen zu eigen.
Was den Menschen wirklich auszeichnet ist dessen Kreativität.
Die Kunst ist was uns Gott näher bringt.
Nicht die Weisheit.

Das was den Menschen ausmacht, als Krönung der Schöpfung wie er sich gerne sieht,
ist die Eigenart sich selbst ein Abbild zu schaffen.
Das ist doch der offensichtlich göttliche Funke.
Der Keim in unserer Seele der uns zu Schöpfern macht.
Nicht das bloße Verständnis.

Ich finde die unbedingt Vernunft ist eine Zwangsvorstellung
die uns dazu anhalten soll zu funktionieren.
Aber das ist nicht die Natur des Menschen sondern in gewisser Weise sogar sein Joch.
Was unser Wesen ausmacht sind Kreativität, Schöpfungsdrang und die Fähigkeit die eigenen Träume zu realisieren.

Aber die Weisheit haben wir nun wirklich nicht mit Löffeln gegessen.

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