All das was in mir ist,
nichts anderes kann mir mein Heiligtum sein.
Mein Wunderland, mein Phantasia, mein Tempel.

Ich öffne die Pforten meines Geistes dem fremden Wanderer
und schlage eine Brücke zu meiner Seele,
über das wilde Meer meiner Gefühle.

Ich will mein Schäumen und Tosen teilen.
Ich werde toben in den Köpfen meiner Besucher.

Sei mein Gast.

Mittwoch, 24. September 2014

Götter

Götter.
Namen die im Nebel liegen.
Vorstellungen die sich nicht greifen lassen.
Hohle Gebilde ohne Klang.

Ich reiße sie aus ihren Höhen und verschlinge die Essenz.
In ihre tauben Gerippe lasse ich meine Seele bluten.
Dünger soll ich sein für ihr Fleisch bis es wuchert.
Erwachen.
 
Ihr Glanz der so oft beschrieben, liegt nur in meinen Augen.
Wenn ich atme, schlägt ihr Herz.
 
Sie erschaffen nicht mich.
Ich erschaffe sie.
 
Ich bin der Maler der die Farben der Unendlichkeit zu einem Bild des Moments verrinnen lässt.
Die Atemzüge meiner Träume heben und senken meine Brust.
 
Alles ist mein Spiegel.

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