All das was in mir ist,
nichts anderes kann mir mein Heiligtum sein.
Mein Wunderland, mein Phantasia, mein Tempel.

Ich öffne die Pforten meines Geistes dem fremden Wanderer
und schlage eine Brücke zu meiner Seele,
über das wilde Meer meiner Gefühle.

Ich will mein Schäumen und Tosen teilen.
Ich werde toben in den Köpfen meiner Besucher.

Sei mein Gast.

Freitag, 10. Oktober 2014

Am Ende, die Klarheit

Am Ende, die Klarheit


Ich glaube, nicht dass ich es wüsste, ironischerweise kaum etwas dem Leben mehr Klarheit bringt als der Tod. Das mag ein Zustand wahrhaftiger Weisheit sein.
Nicht durch einen Überschwang an Philosophie sondern durch die Reduktion auf das Wesentliche.
Jemand mit dem Tod vor Augen denkt anders.

Solange wir das Morgen mit verlässlicher Selbstverständlichkeit nehmen, gibt es unendlich vieles das uns zu bannen scheint.
Doch mit dem Ende vor Augen verkommt vieles zu einer Lappalie.
Was dann wichtig erscheint, nein was bleibt, sind unsere Beziehungen.
Freunde, Liebe, Familie.
Alles andere wird zersetzt von der Vergänglichkeit.

Aber zu dieser Einsicht kommt man schwer wenn einen nichts zum nachdenken zwingt.
Dennoch lohnt es sich an diesen Moment vorzudenken, bevor er unausweichlich wird.

Jetzt können wir Dingen noch die Wichtigkeit beimessen oder entziehen die sie verdienen.
Das Wichtigste sollte nie nebensächlich geglaubt wehren.
Das Morgen ist der besten Freund der Feigheit.

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