All das was in mir ist,
nichts anderes kann mir mein Heiligtum sein.
Mein Wunderland, mein Phantasia, mein Tempel.

Ich öffne die Pforten meines Geistes dem fremden Wanderer
und schlage eine Brücke zu meiner Seele,
über das wilde Meer meiner Gefühle.

Ich will mein Schäumen und Tosen teilen.
Ich werde toben in den Köpfen meiner Besucher.

Sei mein Gast.

Sonntag, 14. September 2014

Unberechenbar


Fehlgeleitet von sanften Aggressionen,
auf Irrwegen zu sich selbst,

schlängeln sich zukünftige Erkenntnisse
durch verschlungene Irrtümer der Vergangenheit.

Über verspiegelte Abgründe,
übergeben Sehnsüchte

wehmütig ihre Auswüchse der Erinnerung,
während sie von blickdichten Enttäuschungen umzäunt werden.

Lawinenartig werden bewährte Vorstellungen,
von spontanen Revolutionen,
unter der eigenen Unberechenbarkeit begraben.

Die Gedanken zerfließen,
um Gefühle im Zweifel zu waschen.

Alles erstarrt in ewiger Bewegung.

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