Unberechenbar
Fehlgeleitet von sanften Aggressionen,
auf Irrwegen zu sich selbst,
schlängeln sich zukünftige Erkenntnisse
durch verschlungene Irrtümer der Vergangenheit.
Über verspiegelte Abgründe,
übergeben Sehnsüchte
wehmütig ihre Auswüchse der Erinnerung,
während sie von blickdichten Enttäuschungen umzäunt werden.
Lawinenartig werden bewährte Vorstellungen,
von spontanen Revolutionen,
unter der eigenen Unberechenbarkeit begraben.
Die Gedanken zerfließen,
um Gefühle im Zweifel zu waschen.
Alles erstarrt in ewiger Bewegung.

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