All das was in mir ist,
nichts anderes kann mir mein Heiligtum sein.
Mein Wunderland, mein Phantasia, mein Tempel.

Ich öffne die Pforten meines Geistes dem fremden Wanderer
und schlage eine Brücke zu meiner Seele,
über das wilde Meer meiner Gefühle.

Ich will mein Schäumen und Tosen teilen.
Ich werde toben in den Köpfen meiner Besucher.

Sei mein Gast.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Er nimmt ihn hin

Er nimmt ihn hin


Das emsige Summen feiner Klingen, kann selbst das gröbste Fleisch durchdringen.
Ein harter Stich bohrt in die Kehle, die Purpurflüsse quellen träge.
Es plätschert leise vor sich, des Messer Schneide nimmt ihn hin.
Kein Schrei mehr noch, es herrscht die Stille und aus den Augen weicht der Wille.
Das Fleisch ergraut zu fahler Blässe, hinweg des Fleisches alte Schwäche.
Kein Zucken mehr, nicht Schrei, noch Fragen.
Das Leben schweigt, die Seelen klagen.
Nur noch des Messers kalter Sinn.
Der blanke Stahl, er nimmt ihn hin.

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